LÖSUNGEN

VOM CRADLE-TO-CRADLE-PRINZIP ÜBERZEUGT

 

Bereits seit vielen Jahren verfolgt PAPSTAR die Zielsetzung einer nachhaltigen und umweltbewussten Unternehmensführung. Das gilt für die Sortimentspolitik (Einführung der Produktlinie "pure" im Jahre 2008) ebenso wie für die Infrastruktur am Standort Kall (www.papstar-storyteller.de/nachhaltigkeit).

In direktem Zusammenhang mit den vom Gesetzgeber im Mai 2018 bekanntgegebenen Plänen zur Ausgestaltung einer im Sinne der EU-Kommission umzusetzenden Plastikstrategie hat PAPSTAR das ca. 5000 Artikel umfassende Produktportfolio nochmals in Richtung "Nachhaltigkeit" forciert; große Teile des Sortiments (über 55 Prozent im Bereich Einmalgeschirr, sogar über 75 Prozent im Bereich "Gedeckter Tisch") sind bereits vollumfänglich aus nachwachsenden Rohstoffen (Holz und Frischfaser-Karton, Palmblatt, Zuckerrohr, Mais oder Agrarreste) hergestellt und biologisch abbaubar. Tendenz steigend!

 

Kooperationen, Pilotprojekte und geschlossene Wertstoffkreisläufe

 

Darauf aufbauend konnten im vergangenen Jahr und in Kooperation mit Entsorgungsspezialisten der Firma Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG, mit örtlichen Behörden sowie unter wissenschaftlicher Begleitung (Hochschule Rhein-Waal, Kleve - Studiengang "Biologische Ressourcen", unter anderem Verwertung von Stoffströmen) mehrere Pilotprojekte initiiert und umgesetzt werden (siehe Best-Practice-Beispiele), um für die Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen geschlossene Wertstoffkreisläufe sowohl in Richtung Kompostierung als auch in Richtung stofflicher Verwertung zu implementieren.

Insgesamt und nach der Auswertung dieser Projekte ist PAPSTAR zu dem Schluss gekommen, dass der Ansatz "Cradle to Cradle" (dt. wörtlich "von Wiege zu Wiege", sinngemäß "vom Ursprung zum Ursprung", Anm. d. Red.) für sämtliche "pure"-Produkte umsetzbar ist, zumal der Bedarf und die Notwendigkeit derartiger Konzepte künftig erheblich steigen werden. Forschungs- und Klärungsbedarf wird noch dahingehend bestehen, von Fall zu Fall zu bestimmen, welche Kreislauflösungen in Abhängigkeit von gewählten Materialarten am besten geeignet und umsetzbar sind.

Um schlussendlich ein rechtssicheres Geschäftsmodell abbilden zu können, müssen auch die vorgegebenen Rahmenbedingungen seitens des Gesetzgebers intensiv beleuchtet werden (Kreislaufwirtschaftsgesetz - KrWG, Bioabfallverordnung - BioAbfV, Verpackungsgesetz - VerpackG, Tierische-Nebenprodukte-Beseitigungsverordnung - TierNebV).

 

Von der Warenversorgung bis zur optimalen Entsorgungslösung

 

Da PAPSTAR vom Ansatz der "Systemlösungen" überzeugt ist, wurde im April 2019 als Spin-off die PAPSTAR Solutions GmbH gegründet. Diese wird nicht nur den Vertrieb und die technische Wartung von Kompostiermaschinen der Marke "Oklin" übernehmen, sondern Beratungsleistungen von der Warenversorgung mit nachhaltigen Produkten bis hin zu optimalen Entsorgungslösungen, auch in Zusammenarbeit mit der Firma Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG, anbieten. Mit der PAPSTAR Solutions GmbH öffnet sich PAPSTAR einem neuen Geschäftsfeld, welches in der beschriebenen Konstellation einem Alleinstellungsmerkmal auf dem deutschen Markt gleichkommt.

 

Mit lösungsorientierten Grüßen

Frank Kolvenbach

Geschäftsführer der PAPSTAR Solutions GmbH

im Februar 2020

 

Kompostiermaschinen von Oklin

Kompostiermaschinen der Marke Oklin  - die exklusiven Vetriebsrechte für Deutschland und die Benelux-Union um Belgien, den Niederlanden und Luxemburg liegen bei PAPSTAR beziehungsweise der PAPSTAR Solutions GmbH - verwenden mikrobiologische Technologien in einer Kompostierkammer, um organische Abfälle oder auch biologisch abbaubares Einmalgeschirr zu kompostieren und das Volumen innerhalb von 24 Stunden bis zu 90 Prozent zu reduzieren.

Das Produkt ist Rohkompost beziehungsweise ein stark Cellulose-haltiger Bodenersatzstoff, welcher anschließend behandelt und als Bodenverbesserer oder in einem alternativen Kreislaufsystem Verwendung finden kann.

Oklin verwendet Acidulo™-Mikroorganismen, die im Unterschied zu anderem Mikroorganismen extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen, Salzgehalt und saurer Umgebung widerstehen. So sind eine lange Haltbarkeit und eine einfache Handhabung der Maschine garantiert.

Zudem hat Oklin zur Komplettierung der jeweiligen Kompostiermaschine - von der GG02 bis hin zur GG500s - ein umweltschonendes Desodorierungssystem (Geruchsfilter) entwickelt, welches unangenehme Gerüche wirkungsvoll absorbiert und somit erst gar nicht aufkommen lässt.

Typbezeichnung Oklin GG10s Oklin GG30s Oklin GG50s Oklin GG100s
Kapazität pro Tag (kg) 25 75 125 250
Kapazität pro Jahr (kg) 10.000 30.000 50.000 100.000
elektrischer Anschluss 230V, 50-60Hz 400V, 50-60Hz (16A) 400V, 50-60Hz (16A) 400V, 50-60Hz (32A)
maximale Stromaufnahme 2,1 kW 4,0 kW 6,0 kW 13,0 kW
Stromverbrauch pro Monat (Richtwert) 310 bis 944 kWh 694 bis 1787 kWh 987 bis 2664 kWh 1949 bis 5297 kWh
Maschine - Breite/Höhe/Tiefe (cm) 116-103-62 196-125-87 216-135-106 259-158-125
Maschine - Gewicht (kg) 240 450 700 1100
Deodorizer - Breite/Höhe/Tiefe (cm) 41-98-58 51-130-80 51-130-80 2 x 51-130-80
Deodorizer - Gewicht (kg) 46 130 130 130

 

In den Kompostiermaschinen von Oklin werden Speisereste, Bioabfall oder auch biologisch abbaubares Einmalgeschirr durch spezielle Mikroorganismen innerhalb von nur 24 Stunden zu Kompost beziehungsweise einem stark Cellulose-haltigen Bodenersatzstoff verarbeitet; dadurch wird eine durchschnittliche Reduktion des Gesamtvolumens um 80 bis 90 Prozent erreicht. Die Hygienisierung beseitigt pathologische Keime (gemäß Verordnung "Europäische Union" mit der Nummer 142/2011).

Inbegriffen (jedes Modell): Energiesparmodus, Geruchsfilter, Notausschalter, Türensicherung mittels Magnetschalter, Rührwerk stoppt beim Öffnen der Türen

 

Im Kantinenbetrieb vorgelebt

In der eigenen Betriebskantine setzt PAPSTAR ausschließlich Einmalprodukte der eigenen Submarke "pure" ein - hauptsächlich Teller und Schalen, die aus den Resten der Zuckerrohrpflanze gewonnen werden.

Gemeinsam mit Speise- und Bioresten aus den Büros sowie dem Kaffeesatz der Kaffeemaschinen wird sämtliches Einmalgeschirr bereits seit 2015 in der unternehmenseigenen Kompostiermaschine entsorgt. So werden im Monat durchschnittlich sieben Kubikmeter Abfälle verarbeitet beziehungsweise kompostiert.

Der "Output" von rund 480 Litern wird auf den großzügigen Grünflächen des großen Betriebsgeländes in Kall (Nordrhein-Westfalen) ausgebracht. Im Sinne des Cradle-to-Cradle-Prinzips (dt. wörtlich "von Wiege zu Wiege") implementiert PAPSTAR somit täglich einen Rohstoffkreislauf für die eigenen Produkte.

Geruchsfrei und hygienisch

Bioabfall, Speisereste und sogar Einmalgeschirr, Bestecke oder Servietten aus nachwachsenden Rohstoffen (Holz und Frischfaser-Karton, Palmblatt, Zuckerrohr, Mais oder Agrarreste): In den Kompostiermaschinen von Oklin kommen bei ständig optimalen Temperatur- und Umwälzbedingungen (anders als bei der "Freiluft-Kompostierung") patentierte Mikroben zum Einsatz - vermischt mit Bioabfällen bewirken diese Bakterien, dass Abfall nicht verottet, sondern anaerob bei geschlossenem Deckel fermentiert. Das Ergebnis ist Rohkompost beziehungsweise ein stark Cellulose-haltiger Bodenersatzstoff.

Die Vorteile im Sinne der Nachhaltigkeit liegen auf der Hand und reichen von der deutlichen Minimierung der Abholungskosten durch externe Entsorger über eine deutliche, bis zu 90-prozentige Reduzierung des (Bio-)Abfall-Volumens bis hin zu einer generell nachhaltigeren Ausrichtung mit gleichermaßen regionalen wie geschlossenen Produktkreisläufen.

Oklin verwendet langlebige Mikroorganismen. Diese widerstehen extremen Bedingungen wie hohe Temperaturen, Salzgehalt und saure Umgebung. Das garantiert eine lange Haltbarkeit und eine einfache Handhabung. Ein Nano-Luftfilter-System absorbiert und verringert unangenehme Gerüche nahezu gänzlich, wodurch eine Beeinträchtigung der Umwelt vermieden wird.

Alle Kompostiermaschinen von Oklin verfügen über eine Hygienisierungsfunktion, um alle möglichen pathogenen Keime abzutöten. Während der Hygienisierung beträgt die Temperatur in der Kompostierkammer 75 Grad Celsius für eine Dauer von 60 Minuten. Der Prozess der Hygieniserung darf keinesfalls unterbrochen werden.

Zero-Waste-Philosophie im FREA

"Unsere regionalen Produzenten und Lieferanten verstehen unsere Philosophie", sagt Jasmin Suchy, Mitgründerin von Deutschlands erstem rein pflanzenbasierten und somit veganen Zero-Waste-Restaurants in Berlin-Mitte (FREA): "Wir produzieren keinen Müll - alles was an Essensresten und Bioäbfallen anfällt wird innerhalb von 24 Stunden in unserer Kompostiermaschine von PAPSTAR zu Kompost beziehungsweise einem wertvollen Bodenersatzstoff verarbeitet und geht zurück an unsere Lieferanten aus der Landwirtschaft - full taste, zero waste."

Aus der sprichwörtlichen Not eine Tugend machen! Für Jasmin und David Suchy kommt das geflügelte Wort einer Geschäftsphilosophie gleich - und das in mehrfacher Hinsicht. Das noch junge Inhaber-Pärchen des FREA hat es auch in Corona-Zeiten verstanden, ungünstige oder schlechte Voraussetzungen so umzukehren, dass etwas Gutes daraus entstehen kann: Der Spontan-Bereitstellung eines onlinebasierten und praktikablen Liefer- und Abholservices folgte schließlich die Wiederaufnahme des Restaurantbetriebs unter Wahrung strenger Hygienevorschriften.

Ob "To Go" oder vor Ort im Szene-Restaurant in Berlin-Mitte: Die ursprüngliche Quintessenz dessen, was sich Jasmin und David Suchy gemeinschaftlich mit Koch Halfdan Kluften als seit März 2019 praktiziertes Gastro-Konzept zurechtgelegt haben, lässt sich uneingeschränkt der Gattung "tugendhaft" zuordnen: Zero Waste (engl. für "null Müll, null Verschwendung", Anm. d. Red.) - die radikale Vermeidung von Müll kombiniert mit einem ausgeprägten Verständnis von Nachhaltigkeit und einem über alle Maßen geschärften Umweltbewusstsein.

 

Zur kompletten FREA-Story (inklusive YouTube-Video, 3:32 Minuten) geht's direkt hier: www.papstar-storyteller.de/veganes-zero-waste-restaurant

 

BEST-PRACTICE-BEISPIELE

 

Kompostiermaschine als i-Tüpfelchen

FREA - veganes Zero-Waste-Restaurant, Berlin-Mitte

www.papstar-storyteller.de/veganes-zero-waste-restaurant


Halfway-Verpflegung bei den Masters

Deutsche Medien Golf Gesellschaft (DMGG), Boppard

www.papstar-storyteller.de/deutsche-medien-golf-gesellschaft


"Für unsere Umwelt!"

Aachener Weihnachtsmarkt, Testwoche im Sinne der Nachhaltigkeit

www.papstar-storyteller.de/aachener-weihnachtsmarkt


"Komm, wir machen Kompost draus!"

Food-Festivals "eat&STYLE"; München, Hamburg, Düsseldorf

www.papstar-storyteller.de/kompostiermaschine


"Nachhaltigkeits-Doppelpass" mit den Fans (PLA-Becher aus Maisstärke)

VfL Bochum 1848, Vonovia-Ruhrstadion Bochum

www.papstar-storyteller.de/vfl-bochum-1848


Recycling-Pilotprojekt mit PLA-Bechern aus Maisstärke

Festival "Tag am See", Zülpich

www.papstar-storyteller.de/festival-tag-am-see-in-zuelpich


"Komm, wir machen Kompost draus!" (Ergebnisse Forschungsprojekt)

Denise Brandt, Studentin im Studiengang "Biologische Ressourcen", Hochschule Rhein-Waal

www.papstar-storyteller.de/forschungsprojekt-ergebnisse


"Komm, wir machen Kompost draus!"

Street Food Festival, Kleve

www.papstar-storyteller.de/street-food-festival-in-kleve

 

 

PAPSTAR SOLUTIONS GmbH


Daimlerstraße 4-8
D-53925 Kall
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Geschäftsführung: Frank Kolvenbach
Registereintrag: HRB 8053
USt-IdNr.: DE324070511

 


 

KONTAKT


Christian Feuser (Project Manager)
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Telefax +49 2441 83 100
christian.feuserpapstar.de

Christoph Stahlhacke (Key Account Manager)
Mobil +49 171 7639516
christoph.stahlhackepapstar.de

 

 

Sie setzen bereits auf Einmalartikel unserer Sortimentslinie "pure" aus nachwachsenden Rohstoffen?

Gerne helfen wir dabei, Ihre nachhaltige Ausrichtung zu kommunizieren. In unserem Portfolio: Tischaufsteller, Aufkleber, Flyer oder unsere 40-seitige "pure"-Broschüre inklusive aktueller Produktliste. Wie Sie drankommen?

Einfach eine E-Mail an: infopapstar.de

 

Redaktion

Bernd Born, Marketing, Media & Communication Manager

+49 24 41 83 231