StoryTeller - Das Online-Magazin von PAPSTAR

Das offizielle Video zum Pilotprojekt "Komm, wir machen Kompost draus!" in Kleve: Impressionen und Kurz-Interviews mit Till Riekenbrauk (Street Food Festival), Wolfgang Küpper und Frank Kolvenbach (PAPSTAR), Michael Jirousch und Nadine Püttmann (Schönmackers Umweltdienste - Kompostwerk Goch) sowie Christina Balikcioglu von Taste of Arabia. (Video: The Rocket Scientists, Bernd Born)

Bernd Born - 10.04.2019

Street Food Festival in Kleve "Komm, wir machen Kompost draus!" - Theorie und Praxis stimmen überein

KLEVE! Vielen herzlichen Dank - wir sind immer noch ganz begeistert von Euch! Nicht nur, dass Ihr für eine einzigartige Street-Food-Atmosphäre bei besten äußeren Bedingungen gesorgt habt; auch bei unserem Pilotprojekt "Komm, wir machen Kompost draus!" habt Ihr supertoll mitgemacht.

Das gemeinschaftlich initiierte Pilotprojekt von PAPSTAR, Street Food Festival (Riekenbrauk Schmidt GbR) und den Schönmackers Umweltdiensten hätte besser nicht laufen können. Tausende von Festivalbesuchern haben bei optimalen äußeren Bedingungen mit viel Sonne toll mitgemacht und ein Abfalltrennverhalten an den Tag gelegt, mit dem wir selbst in unseren kühnsten Vorstellungen nicht gerechnet hätten. In den extra bereitgestellten Behältnissen für Geschirr, Besteck und Becher aus nachwachsenden Rohstoffen (Holz und Frischfaser-Karton, Palmblatt, Zuckerrohr oder Mais) waren kaum Fehlwürfe feststellbar. Dieser Eindruck wurde uns direkt am Montagmorgen auch noch einmal seitens des Kompostwerks in Goch bestätigt.

Jetzt sind wir auf die Untersuchungsergebnisse, die uns über die Beschaffenheit des eingebrachten Kompostmaterials und des späteren Komposts Aufschluss geben werden. Die wissenschaftliche Begleitung hat übrigens die Hochschule Rhein-Waal, Studiengang "Biological Resources" (Denise Brandt), übernommen.

 

"Nur" 400 Kilogramm Kompostmaterial

Das Kompostmaterial (Geschirr, Besteck und Becher aus nachwachsenden Rohstoffen), round about 400 Kilogramm, ist mittlerweile dem Rotte-Prozess zugeführt worden. Eine andere interessante Zahl: Das Volumen des parallel eingesammelten Restmülls machte satte 1000 Kilogramm (eine Tonne) aus. Dabei ist jedoch einzuschränken, dass wir vor Ort kaum Fehlwürfe in die Abfallbehältnisse für das gebrauchte Geschirr hatten, dafür aber in die umgekehrte Richtung. Soll heißen: Im Restmüll sind sicherlich auch größere Mengen von (PAPSTAR)-Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen feststellbar.

Wir bleiben am Drücker und halten Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. "Komm, wir machen Kompost draus!" und genießen gutes Essen mit einem guten und nachhaltigen Gewissen!

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Idealer Platz und beste äußere Bedingungen: Das Street Food Festival auf dem Gelände der Hochschule Rhein-Waal.
Tausende Besucher nutzten die April-Sonne für einen Abstecher zum Street Food Festival. (Fotos: Bernd Born)